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Hans-Ulrich Jörges aus der Chefredaktion vom stern-Magazin wird beim Thema Mindestlohn emotional. Genau wie wir: Jetzt anhören.

Mindestlohnaktion am Bundestag

Würde kennt keine Ausnahmen! Und beim Mindestlohn darf es keine Ausnahmen geben! Ihre Position hat die DGB Jugend vor der ersten Lesung des Mindestlohngesetzes an den Bundestag gestrahlt.

Bundestag

Mindestlohn-Tour

Wir bringen die Forderung nach einem Mindestlohn ohne Ausnahmen auf die Straße. Unsere Termine und weitere Bilder findest du auf der Facebookseite der Minestlohn-Experten.

Kundgebung in Köln

Heute fand vor dem Kölner Verlagshaus von M. DuMont Schauberg, dem viertgrößten Zeitungsverlag in Deutschland, eine Kundgebung statt. Hier erscheinen unter anderem der Kölner Stadt-Anzeiger und Express.

Ver.di-Mitglieder forderten faire Bedingungen für Zeitungszustellerinnen und Zeitungszusteller, Druckereibeschäftigte und Journalistinnen und Journalisten. Zahlreiche Zeitungszustellerinnen und -zusteller verliehen ihrer Forderung nach dem gesetzlichen Mindestlohn mit einem selbst gemalten Transparent Nachdruck. Gabriele Schlick und Daniel Hirschi beschrieben anschaulich, unter welchen Bedingungen das ganze Jahr über die Zeitungen in der Stadt und auf dem Land zugestellt werden – bei Wind und Wetter, bei Eis und Schnee vollbepackt durch die Straßen. „Egal wie schwer die Zeitungen manchmal sind, wir stellen sie pünktlich zu“, sagte Kollegin Schlick. Über Jahre seien die Stücklöhne, mit denen 8,50 Euro pro Stunde kaum zu erreichen seien, kaum erhöht – zeitweise sogar gesenkt – worden. Kollege Hirschi forderte die Politiker auf, zu ihrem Wort zu stehen. Sie müssten den Mindestlohn für alle umsetzen und nicht zu Gunsten der Verleger bei den Zeitungszustellern ungerechtfertigte Ausnahmen machen: „Wir fordern einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde für alle!“, sagte er.

Grußworte und Unterstützung kamen auch von Andreas Kossiski, dem DGB Vorsitzenden der Region Köln-Bonn. Wer bei Wind und Wetter hart arbeite, müsse einen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben. Die SPD, für die Kossiski selbst im Landtag sitzt, dürfe den Forderungen der Verleger nicht nachgeben.