MdB Ulrich Kelber (SPD) aus Bonn antwortet

——– Original-Nachricht ——–
Betreff: AW: Mindestlohn für Zeitungszusteller – wie ist Ihre Position?
Von: Ulrich Kelber
An: Kerstin *****

Sehr geehrte Frau *****,

vielen Dank für Ihre Emailanfrage zum Mindestlohn.
Gerade so oft schlecht bezahlte Jobs wie die der Zeitungszusteller oder auch Pizzaboten und ähnliche sind der Grund dafür, warum die SPD einen flächendeckenden verbindlichen Mindestlohn einführen wollte und will. Dafür habe ich mich in den letzten Jahren schon eingesetzt und dafür habe ich im Wahlkampf geworben. Dies wollen wir jetzt endlich umsetzen und werden dies auch tun.
Lobbyvertreter wie die Verleger machen vor solchen Entscheidungen immer Druck, aber das muss man als Bundestagsabgeordneter aushalten, zumal die Gewerkschaften ja auch von der anderen Seite drücken 🙂
Ich werde jedenfalls für den Mindestlohn von 8,50 Euro auch für Zeitungszusteller kämpfen, das verspreche ich Ihnen.

Mit freundlichem Gruß

Ulrich Kelber

—–Ursprüngliche Nachricht—–
An: Kelber Ulrich
Betreff: Mindestlohn für Zeitungszusteller – wie ist Ihre Position?

Sehr geehrter Herr Kelber,

mein Name ist Kerstin *****, ich wohne in Ihrem Wahlkreis. Mich würde Ihre Meinung zu folgendem Sachverhalt interessieren: ZeitungszustellerInnen haben einen knochenharten Job, trotzdem verdienen viele weniger als 8,50 Euro in der Stunde. Mit Einführung des Mindestlohns sollte sich das eigentlich ändern, doch die Verlegerlobby ist dagegen. Sie versucht nun Politiker zu beeinflussen und eine Ausnahme vom Mindestlohn durchzusetzen.
Was ist Ihre Position?

Herzliche Grüße
Kerstin *****