Kommentare zur Petition I

Gestern um diese Zeit haben wir begonnen unsere Kampagnenseite „Mindestlohn für Zeitungszusteller“ in Umlauf zu bringen. Wir freuen uns über die zahlreichen Rückmeldungen. Dankeschön. Einige Kommentare wollen wir nicht vorenthalten:

Ein Mindestlohn ist keine beliebige Luxusentlohnung, sondern genau das, was der Name sagt: das Mindeste. Und zwar für alle, die arbeiten. – Sabine aus Bielefeld

Als ver.di-Mitglied und Juso-Vorsitzender im SPD-Kreisverband Lippe unterstütze ich ausdrücklich beim Mindestlohn KEINE Ausnahmen zu machen – selbstverständlich auch nicht bei Zeitungsausträgern. – Kai aus Detmold

Ein Mindestlohn, der nicht für die gilt, die dann eben weniger verdienen (weil deren AG-Lobby es so will) ist eine Farce! – Birigt aus Aachen

Bei Wind und Wetter und in aller Herrgottsfrüh unterwegs … Zeitungszusteller haben nicht nur mindestens 8,50 € verdient sondern mehr!! – Christian aus Köln

Bitte spart nicht bei denen, die es wirklich nötig haben. Denn keiner trägt Zeitungen aus, weil es so schön ist. Die meisten müssen das machen, weil sie sonst nicht über die Runden kommen. Und deshalb Hut ab vor diesen Menschen. Sie haben es verdient auch gerecht entlohnt zu werden. – Irene aus Goch

Die müssen bei jedem Wetter an sechs Tagen in der Woche zu Unzeiten ihre Arbeit verrichten! Ich bin für doppelten Lohn für diese Menschen! Ich weiß von was ich schreibe – ich hab in jungen Jahren auch 4 Jahre lang Zeitungen neben meinen Job ausgetragen! – Peter aus Dasswang

Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn (ohne Ausnahmen!) von 8,50 Euro, dann jährlich steigend, muss endlich beschlossen werden. Mit meiner Gewerkschaft fordere ich: Würde kennt keine Ausnahmen. – Hans-Dietmar aus Bielefeld (Zeitungszusteller, Betriebsrat Neue Westfälische Logistik)